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Die SG musste trotz zweifacher Führung die Heimfahrt mit einer Niederlage im Gepäck antreten. Und diese Niederlage war wieder so unnötig wie ein Kropf. Es war wie schon so oft in dieser Saison: Wenn man einmal in Führung war, konnte man die Uhr danach stellen, wann der Gegner den Ausgleich oder die eigene Führung draufsetzt. Das passiert in der Regel innerhalb weniger Minuten.

Beim Blick auf die Tabelle konnte man die Stärken und die Schwächen des Gegners erkennen, der vor dem Spiel punktgleich mit der SG war. Wo man gewarnt sein musste und wo man sich etwas ausrechnen konnte. Die Abwehr der SG musste auf der Hut sein bei 81 geschossenen Viernheimer Toren. Aber deren Abwehr ist mit 84 kassierten Treffern ganz klar zu knacken.

Die SG Hemsbach hat sich sehr achtbar beim schweren Auswärtsspiel in Weinheim aus der Affäre gezogen. Zwar gingen die Weinheimer bereits in der 7. Minute durch Jakob Reichert in Führung, sodass man Schlimmeres befürchten musste. Weinheim war dann auch bis eine halbe Stunde vor Schluss die bessere Mannschaft und führte bis zur 54. Minute bereits mit 3-0.

Endlich wieder ein Sieg nach vier verlorenen Spielen zuvor. Am Ende wurde es einer, der eigentlich – weil Viernheim Tabellenvorletzter ist – auch Pflicht war. Unter dem Strich war es ein Spiel auf Augenhöhe. In der zweiten Hälfte war Hemsbach dann besser als Viernheim, nämlich da, wo es drauf ankommt: im Ausnutzen der Torchancen.

Die SG Hemsbach geriet gegen den Tabellenführer Käfertal II schlimm unter die Räder. Dabei hatte es in den ersten 13 Minuten gar nicht schlimm ausgesehen.

Gleich der erste Hemsbacher Schuss auf das Gästetor war drin. Lukas Stadlmüller versenkte den Ball aus 18 Metern unhaltbar links unten im Tor. Da konnte der Käfertaler Schlussmann Dominik Jahnel noch so schön fliegen, es stand 1-0 in der 4. Minute. Und dann in der 10. Minute beinahe das 2-0 für die SG: Albnor Berisha traf nur den linken Pfosten des Käfertaler Heiligtums.