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In der ersten Pokalrunde war gegen den Kreisligisten VFB Gartenstadt schon Schluss. Genauer gesagt schon in der 15. Minute. In dieser Minute handelte sich der Hemsbacher Ferhat Cetiner die rote Karte ein. Er vergriff sich in der Wortwahl bei einer Rudelbildung. Da stand es bereits schon 0-1 durch Lukas Sauer als seine Flanke etwas zu lang geriet und hinter Torwart Julian Manitz ins Tor fiel. Vincenzo Terrazzino konnte durch einen direkten Freistoß in der 38. Minute den Ausgleich herstellen, was auch verdient war, weil die SG ordentlich dagegenhielt. Aber so nach und nach wurde dann die Überlegenheit der Gäste, noch dazu mit einem Mann in Überzahl, dann doch zu klar.

Im Testspiel gegen den eine Klasse höheren hessischen Kreisoberligisten SG Reichenbach konnte die SG Hemsbach nach anfänglichen Schwierigkeiten noch ein 3-3 erzielen, sogar ein Sieg war möglich. Bis Hemsbach besser ins Spiel kam lagen die Gäste bereits 0-2 in Führung. In der 14. Minute brachte Julian Beilstein die Gäste mit einem direktem Freistoß mit 0-1 in Führung. Nur fünf Minuten später erhöhte Felix Heinz freistehend vor Hemsbachs Torwart Julian Manitz zum 0-2. Das war dann aber schon von der ersten Hälfte.

Im letzten Spiel der Saison besiegte Hemsbach Lützelsachsen bei sommerlichen Temperaturen auf deren Platz mit 1-2. Lützelsachsen hätte sich aber mindestens ein Unentschieden verdient gehabt. Es gab etliche Chancen für die TSG, aber es sprang nur ein Treffer heraus. Knapp daneben oder es war ein Hemsbacher Abwehrbein dazwischen und da war dann auch noch SG Torwart Zimmermann der klasse hielt. Und wenn man dann mit Frank Gassner einen eiskalten Torjäger hat, der die zwei Hemsbacher Torchancen nutzte, dann kann man solche Spiele gewinnen die normalerweise verloren werden. Das gleiche hat man letzte Woche gegen Laudenbach erlebt. Nur umgekehrt, da verlor die SG.

Das Lokalderby gegen Laudenbach endete mit einer faustdicken Überraschung. Der SV Laudenbach besiegte völlig zurecht die favorisierte SG Hemsbach mit 1-2. Vor fünf Tagen noch mit einer überragenden Leistung gegen den Tabellenzweiten Ladenburg 3-1 gewonnen, nun mit einer unterirdischen Leistung gegen den Tabellenletzten und Absteiger Laudenbach 1-2 verloren. Das ist genau passend zum bisherigen Saisonverlauf. Die SG startete schwach in die ersten Hälfte. In den ersten 25 Minuten schoss Dominik Lüger knapp am rechten Hemsbacher Torpfosten danebe, in der 15. Minute muss SG Torwart, seit gestern neuer Vorstand der gesamten SG Hemsbach, Sebastian Brose mit einer starken Parade das 0-1 gegen Tim Eizer verhindern. Dann ab der 26.Minute wachte Hemsbach auf. Magel in der aus 20.Meter knapp rechts daneben, Frank Gassner bringt in der 29.Minute im Fallen den Ball auf das Laudenbacher Tor, aber im allerletzten Moment rettet Yannic Rothenhäuser auf der Linie. Monachello frei aus 10 Meter in der 34. Minute am linken Pfosten links daneben. Dann aber das fällige 1-0 in der 38. Minute durch Dario Pascarella. Dann wieder Luciano Monachelle aus 11 Meter frei, aber er schießt genau in die Mitte des Tores wo Torwart Adrian Eck stand. In der 45. Minute strebt Roman Magel alleine auf Torwart Eck zu, bleibt aber an diesem hängen. Er hätte den Ball nur ein paar Meter nach links zu völlig freien Frank Gassner passen müssen und der hätte das gesamte Tor sperrangelweit offen vor sich gehabt. Das Spiel hätte in der ersten Hälfte schon zu Gunsten der SG entschieden sein müssen.

im Wiederholungsspiel des am 7.5. wegen Gewitters abgebrochenen Spiels zeigte die SG Hemsbach eine überragende Partie und zeigte was möglich gewesen wäre, wenn die beiden Trainer Michael Saager und Luciano Monachello wenigstens auf die Hälfte des Kaders hätten zurückgreifen können. So pfiff man in den vergangenen Monaten ständig personell aus dem sprichwörtlich letztem Loch. Jeder kämpfte, biss und kratzte für den anderen bis zum Umfallen, aber der Ball lief auch spielerisch sehr gut durch die eigenen Reihen. So konnte die SG dem FV Ladenburg die erste NIederlage seit 21 Spielen zufügen. In dem größtenteils ausgeglichen Spiel hätte die SG sogar ein oder zwei Tore mehr machen können, aber auch Ladenburg hatte seine, wenn auch wenige, Chancen gehabt.