Die SG Hemsbach zeigte ihren Fans ein weniger gutes Spiel. Es wurden viele Abspielfehler gemacht. Auch in der Ballsicherheit war Schriesheim die bessere Elf.
Bereits in den ersten elf Minuten hatte der Gast zwei große Chancen. Donut Tahiri und Cedric Markus waren jeweils frei am linken Pfosten und legten den Ball nur knapp am langen Eck vorbei. Dagegen war aber auch Hemsbach nicht weit weg von einem Tor, denn Lukas Stadlmüller schoss aus 16 Metern nur knapp drüber. Berishas Schuss, ebenfalls aus 16 Metern, ging genau auf Torwart Luca Menges, der Mühe hatte, abzuwehren.
Die SG Hemsbach stand vor einer sehr hohen Auswärtshürde beim Tabellenzweiten SKV Sandhofen. Und tatsächlich war der SKV in der ersten Hälfte der Chef im Ring. Druckvoll und gefährlich waren die Angriffe.
Diese Niederlage hätte es nie im Leben geben dürfen, nicht mal ein Unentschieden. Es hätte zwingend, dem Spielverlauf nach, einen Sieg geben müssen. Die SG war von der ersten Sekunde bis zur letzten das spielbestimmende Team und hatte Chancen in Hülle und Fülle. Die TSG Lützelsachsen war brutal effektiv, hatte nur zwei Chancen und die waren drin.
Heute war beim Blick auf die Tabelle ein Auswärtssieg in Schönau auf ungewohntem Naturrasen erste Hemsbacher Bürgerpflicht. Der wurde es dann auch. Es hätte ein höherer Sieg werden können, wenn Mo Amallahs Kopfball gleich am Anfang reingeschlüpft wäre statt knapp links vorbei zu segeln oder wenn wenigstens einer von den gefühlt 50 Torschüssen von Lukas Stadlmüller sein Ziel gefunden hätte.
Diese Niederlage in Sulzbach war unter dem Strich unnötig, und wenn am Ende ein Unentschieden gestanden hätte, wäre es für alle gerecht gewesen. Sulzbach begann das Spiel mit Sturmläufen durch lange Bälle aus deren Abwehr über die Hemsbacher linke oder rechte Abwehrseite und konnte so das eine oder andere Mal diese Seiten überlaufen. Die Abwehr hatte schwere Arbeit zu verrichten. Vor allem Luis Krosanke und Mo Amallah mussten in höchster Not eingreifen.
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