Das war ein Spiel, so wie es sein soll, zumindest für die neutralen Zuschauer. Am wenigsten für die Trainer, die sich über ihre Sturm- und Abwehrabteilungen ärgern: über die Stürmer, weil diese viele Chancen versiebten, und über die Abwehr, weil diese zu viele Chancen zugelassen hat. Es war aber trotzdem ein sehr unterhaltsamer Sonntagmittag. Das Unentschieden war genau das richtige Ergebnis, aber das Resultat war falsch. Statt 3:3 hätte es mindestens 6:6 oder gar 7:7 enden können.
Die SG ging in der 18. Minute durch Güner mit 1:0 in Führung. Bereits in der 25. Minute glich Santos zum 1:1 aus. Kurz vor der Pause brachte Lorik Bytyqi die SG mit einem Tor wieder zum 2:1 in Front. Dann schnürten die Gäste in der 53. und 55. Minute durch Baum und Sauer einen Doppelpack zum 2:2 und 2:3. Von der Führung in den Rückstand. Es war abwechslungsreich: Das Spiel wogte hin und her, und der Ausgleich für Hemsbach sowie eine höhere Führung für Schönau waren möglich. Der Fußballgott entschied sich für den Ausgleich. Diesen stellte der in der 61. Minute eingewechselte Kadir Kapucu in der 65. Minute her. Danach hätte das Spiel sowohl in die eine als auch in die andere Richtung fallen können. Es blieb aber beim Unentschieden, das unterm Strich gerecht war.
Aufstellung: Seyfarth, Kühner, Krosanke (61. Hyseni), Bytyqi, Jung, Stadlmüller, Reich (61. Kadir Kapucu), Pascarella, Röller (55. Kronauer), Shala, Güner (61. Amallah)
Trainer: Roman Magel Co-Trainer: Anil Güner
Schiedsrichter: Muhammed Özden (SpVgg 03 Ketsch)


