Die SG startete perfekt in die Saison 26/27. Es gab nur in den ersten 10 Minuten Schwierigkeiten und zwischendurch mal ein paar Minuten bei den zwei Gegentoren. Nach den ersten 10 Minuten zog die SG das Spiel dann immer mehr an sich und gewann am Ende verdient mit 2:4.
Das 0:1 erzielte Albnor Berisha in der 30. Minute nach starker Vorarbeit von Anil Güner. Beim 0:2 durch Claas Kronauer in der 37. Minute lieferte dann Berisha die Vorarbeit. Kurz nach der Pause war eigentlich schon das 0:3 in der 46. Minute fällig, aber Berisha traf den frei aus 10 Metern angebotenen Ball überhaupt nicht. Dann folgte das absolute Traumtor durch Lukas Stadlmüller in der 50. Minute: Sein Schuss aus 20 Metern, halbrechts, schlug unhaltbar im linken Tordreieck ein.
Als dann auch noch in der 61. Minute der Schriesheimer Tahiri wegen wiederholten Fouls die Gelb-Rote Karte sah, konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen. Doch dann schlich sich der Schlendrian ins Spiel der SG ein. Das 1:3 und dann noch das 2:3 durch Braun und Ullrich in der 68. und 80. Minute – jeweils nach einer Ecke – ließen die Schriesheimer noch einmal Morgenluft wittern und setzten bei ihnen nochmal Kräfte frei. Standards wie Ecken oder Freistöße sind eben immer gefährlich, selbst wenn man mit zwei Mann in Überzahl ist.
Fast wäre Schriesheim sogar noch der Ausgleich gelungen, aber Sander Schöbel spitzelte dem SVS-Angreifer in letzter Sekunde noch den Ball vom Fuß. Und dann war es Luis Krosanke, der den Ball kurz vor der Linie wegschlug. Nicht nur der SVS hatte Chancen, auch die SG hatte ihre: Kronauer tanzte vier Mann auf dem Bierdeckel aus und schob den Ball nur knapp rechts daneben vorbei. Auch Berisha und Murat Kapucu hatten noch den ein oder anderen Treffer auf dem Fuß. Der in der 82. Minute eingewechselte Murat Kapucu sorgte dann in der 90. Minute mit seinem Treffer zum 2:4 dafür, dass die SG von Magengeschwüren verschont blieb.
Am Schluss wurden drei wohlverdiente Punkte ins Gepäck verstaut und mit nach Hemsbach genommen.
Aufstellung: Weber – Kühner – Krosanke – Stadlmüller (72. Mema) – Kator (69. Reich) – Jung – Berisha (91. Schöbel) – Kronauer (81. Murat Kapucu) – Röller – Shala – Güner
Trainer: Roman Magel Co-Trainer: Anil Güner
Schiedsrichter: Volker Kilius (SV Babstadt)


