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Diese Niederlage in Sulzbach war unter dem Strich unnötig, und wenn am Ende ein Unentschieden gestanden hätte, wäre es für alle gerecht gewesen. Sulzbach begann das Spiel mit Sturmläufen durch lange Bälle aus deren Abwehr über die Hemsbacher linke oder rechte Abwehrseite und konnte so das eine oder andere Mal diese Seiten überlaufen. Die Abwehr hatte schwere Arbeit zu verrichten. Vor allem Luis Krosanke und Mo Amallah mussten in höchster Not eingreifen.

Glück für Hemsbach in der 10. Minute, denn da lief Mirko Hilkert der SG-Hintermannschaft davon. Jonas Rettig lief hinterher und erwischte ihn leicht kurz vor dem 16er, so dass Hilkert stürzte. Der Schiedsrichter zeigte Gelb. Ein anderer hätte vielleicht Rot für Notbremse gezeigt.

Das 1-0 für Sulzbach war eine Frage der Zeit. Aber wie es dann fiel, war glatt hergeschenkt. Torwart Marlon Seyfarth spielte den Ball Khaveci zu, und der ließ sich das Leder knapp außerhalb des Strafraums abnehmen. Dann ein Flachpass an den Elfmeterpunkt zu Strohmenger, und der machte im Fallen in der 25. Minute das 1-0. Das kann man unter der Kategorie Eigentor abheften.

Nun steigerte sich die SG und hatte auch ihrerseits gute Torchancen. Kronauer, Monachello, Magel und Rettig – der gleich zweimal zu lange mit dem Abschluss im Strafraum zögerte – hatten ihre Möglichkeiten und standen auch davor zu treffen.

In der zweiten Hälfte war es nicht mehr so energiegeladen wie in der ersten. Wenn man das Geschenk in der 25. Minute nicht gemacht hätte und wenn der Schuss von Leon Jung in der 55. Minute statt an die Latte ins Tor gegangen wäre, hätte die SG bis hierher sogar 1-0 führen können.

Stattdessen machten die Sulzbacher in der 70. Minute durch Fidan Haxhijaj das 2-0. Er drückte eine Linksflanke am rechten Pfosten, umringt von drei Hemsbachern, über die Linie.

In der 76. Minute keimte noch einmal Hoffnung für die SG auf. Rettig mit einer genialen Rechtsflanke an den Elfmeterpunkt zu Lukas Stadlmüller, der nahm den Ball volley und ließ dem Sulzbacher Torwart Maurice Nellen keine Chance. Aber es reichte nicht mehr.

Das Spiel wurde geleitet von Schiedsrichter Huanhsuan Peng, der durch einen Schiedsrichteraustausch mit einem asiatischen Fußballverband dazu kam, dieses Spiel zu leiten. Er machte seine Sache gut, ließ aber manche strittigen Aktionen weiterlaufen. Das ist wohl der internationalen Härte geschuldet.

Seyarth, Rettig, Khaveci, Amallah, Krosanke, Reich, Jung, Kronauer, Magel, Monachello (64.Yldiz), Stadlmüller

Trainer: Luciano Monachello, Co-Trainer: Roman Magel

Schiedsrichter: Huanhsuan Peng