Beim zweiten Liga-Spieltag der F-Jugend ging es für unsere F2 am 10. Oktober zum TSV Neckarau. Diesmal stand nicht das gewohnte 4+1, sondern die Spielform 3 : 3 auf dem Plan. Wir waren mit zwei Mannschaften und jeweils vier Kindern dabei.
In Team eins spielten Mete, Emma, Levin und Ibrahim. Für Team zwei liefen Franz, Jakob, Marven und Felix auf. Gerade für Felix war das eine Umstellung: Normalerweise steht er bei uns im Tor, diesmal musste er sich als Feldspieler aktiv einbringen und ganz neue Aufgaben übernehmen.
Beim 3 gegen 3 stehen an jedem Ende zwei Minitore ohne Torwart. Das Feld ist kleiner und das Spiel dadurch deutlich intensiver. Lange Bälle landen schnell im Aus. Gefragt sind kurze, gezielte Pässe, schnelle Entscheidungen und ständige Bewegung.
Nicht alle Kids können sich mit dieser Spielform sofort anfreunden. Andere blühen darin regelrecht auf. Marven zum Beispiel hat an diesem Vormittag offenbar seine Traumspielform gefunden und war ständig mitten im Geschehen.
Auch vor den Minitoren hatten unsere Kids einiges zu bieten: Alle Kinder, sogar die, die als Verteidiger sonst weniger Gelegenheit dazu haben, konnten teilweise gleich mehrere Traumtore erzielen und holten auch einen Rückstand immer wieder auf. Mete lieferte sich einen so starken Zweikampf, dass ihn anschließend sogar der gegnerische Trainer dafür lobte.
In den Spielpausen wurde es ebenfalls nicht ruhig. Dann standen die beiden SG-Teams am Rand und feuerten sich gegenseitig so laut an, dass sich der gegnerische Trainer kaum noch bei seiner eigenen Mannschaft Gehör verschaffen konnte. Unser Zusammenspiel funktionierte also auch neben dem Rasen.
Bei den Gegnern verloren wir zwischendurch fast ein wenig den Überblick. Weil auch andere Vereine mit mehreren Teams antraten, hatten unsere Kids irgendwann das Gefühl, eigentlich nur gegen Ladenburg zu spielen. Tatsächlich trafen sie außerdem auf den SV Schriesheim, die DJK Feudenheim und den TSV Neckarau.
Das Wetter hielt ebenfalls durch. Es blieb kalt, aber trocken, und hin und wieder schaute sogar die Sonne vorbei.
Ein Spieltag, der gezeigt hat, wie unterschiedlich Kinder auf eine neue Spielform reagieren – und wie schön es ist, wenn aus zwei gemeldeten Mannschaften am Ende doch ein gemeinsames Team wird.
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